Mittwoch 7. Oktober 2026

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Erzdiözese Wien/ Schönlaub Stephan / Evangeliar
Spiritualität

Impulse des Tages

Das heutige Tagesevangelium und Infos zu den Namens- und Gedenktagen unserer Heiligen.

07.
Oktober
"Maria, du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn"
Lk 1, 26-38 (Rosenkranzfest)

Evangelium

Lk 1, 26-38 (Rosenkranzfest)
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

26 In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret

27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.

30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.

32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.

33 Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?

35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

36 Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.

37 Denn für Gott ist nichts unmöglich.

38 Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

07. Oktober

Namenstage & Gedenktage

Hl. Gerold

1201, Köln in Nordrhein-Westfalen
1241
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Pilger
* 1201 in Köln in Nordrhein-Westfalen
† 7. Oktober 1241 bei Cremona in Italien
Gerold war ein Pilger, der Wallfahrten zur Jakobus-Wallfahrtsstätte nach Santiago de Compostela, Jerusalem und Rom unternahm. Er wurde unterwegs von Räubern ermordet.
www.heiligenlexikon.de

Hl. Justina

302
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Märtyrerin
† um 302 in Padua in Italien
Justina wurde der Überlieferung nach von Maximinian Herculaeus, dem Mitkaiser Diokletians, als christliche Jungfrau in Padua zum Tode verurteilt und von einem Soldaten unmittelbar danach, noch ehe der Henker kam, mit dem Schwert durchbohrt.
Über Justinas Grab in Padua wurde schon im 6. Jahrhundert eine Basilika erbaut.
www.heiligenlexikon.de

Sel. Chiara Badano

1971, Sassello in Nord-Italien
1990
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Jugendliche
*29. Oktober 1971 in Sassello in Nord-Italien
† 7. Oktober 1990
Chiara  Badano wurde in Sasello an der ligurischen Küste in eine katholischer  Familie als einziges Kind hieingeboren. Sie lernte mit neun Jahren die  Fokolar-Bewegung in Rom kennen und war aktiv in der Gen-Bewegung (Junge  Generation) der Fokolare engagiert. Sie führte ein Tagebuch und wollte  Kinderärztin 
in Afrika werden. 1985 besucht sie das Humanistische  Gymnasium in Savona und zieht mit der Familie dorthin. 
Mit 17 Jahren  fühlte sie während eines Tennismatchs einen stechenden Schmerz im  Rücken. Die Ärzte stellten bei der Biopsie Knochenkrebs fest.
Die Nachricht der unheilbaren Krankheit traf das fröhliche  und  sportbegeisterte junge Mädchen hart, doch sie machte sich  mit  unerschütterlicher Zuversicht und tiefem Glauben an die Nähe Gottes  auf  den Weg. Freunde, Ärzte und Eltern waren immer wieder beeindruckt  von  der tiefen Freude, die Chiara Badano trotz vieler Schmerzen  ausstrahlte  und nicht wenige fanden durch ihr Zeugnis zum Glauben.
Mit der Zeit musste sie sich immer häufiger Krankenhausaufenthalten  und Behandlungen unterziehen, und bekam immer größere Schmerzen. Chiara  konnte bald ihre Beine nicht mehr gebrauchen. Eine schmerzhafte  Operation blieb ohne Erfolg. Im Sommer 1990 die Ärzte beschlossen, die  Behandlungen einzustellen, weil sich die Krankheit nicht mehr aufhalten  ließ.
Der Bischof ihrer Diözese, Livio Maritano, hatte sie in der  letzten Phase ihres Lebens begleitet und war betroffen von der  Entschiedenheit, mit der sie auch im Leiden aus ihrer intensiven  Beziehung mit Gott lebte. Er war es, der den Prozess der Seligsprechung  angestoßen hatte.
Mit Freude gab sie sich dem Willen Gottes  anheim. Zu ihrer Mutter sagt sie öfter: "Jeder Augenblick ist kostbar;  er darf nicht vergeudet werden. Wenn er gut gelebt wird, hat alles einen  Sinn. Alles relativiert sich, auch in den schrecklichsten Momenten,  wenn wir es Jesus schenken. Deshalb geht der Schmerz nicht verloren,  sondern hat einen Sinn als Geschenk für Jesus." Ihren Freunden gesteht  sie: "Jetzt fühle ich mich als Teil eines wunderbaren Planes, der sich  mir nach und nach enthüllt." Ihre letzten Worte richteten sich an ihre  Mutter: „Sei glücklich, denn ich bin es auch!“
Chiara Badano wurde 2010 selig gesprochen.